C-Junioren, 4. Runde

 

Der bisherige Saisonverlauf lässt sich leider kurz zusammenfassen. Das junge Cazner Team verliess alle sechs Spiele als Verlierer. Dabei waren die Leistungen vergleichbar mit einem Aufstieg in einer Geröllhalde. Während sich die Gegner trittsicher und mit vollem Einsatz Schritt für Schritt nach oben bewegte, waren es die Cazner, die nach jedem zweiten Schritt wieder einen Schritt nach unten rutschten.

Gewillt es anlässlich der 4. Runde besser zu machen, traf man sich vergangenen Samstag, 08.12.2018, in Grabs.

Gegen die Barracudas aus Romanshorn zeigte sich das gewohnte Bild. Der Gegner lief den Caznern um die Ohren. Jeder kam den berühmten Schritt zu spät und unser Offensivspiel gestaltete sich umständlich und langsam. Da noch eine Drehung und dort noch eine Finte. Dinge, die schön anzusehen sind, aber die Lage in der Tabelle nicht gemütlicher machen, da sie nicht effektiv sind. Hinzu kam, dass wir in der Verteidigung zu weit weg vom Torhüter standen. So hatte der Gegner leichtes Spiel. Dieser baute seine Führung kontinuierlich aus, sodass schon früh auch der kühnste Optimist das Unheil kommen sah. Das Spiel endete mit 11:3 zu Gunsten der Romanshorner.

Im zweiten Spiel wartete der UH Appenzell, welcher sich aufgrund ihrer Platzierung in der Tabelle eigentlich ebenfalls in Reichweite der Cazner befinden sollte. Dass die Jungs es eigentlich könnten haben sie einige Male im Training aufblitzen lassen. An den Spielen scheint es aber als würde man mit angezogener Handbremse spielen. Die Solidarität im Team, auch mal für einen Ballverlust seines Mitspielers zu rennen sowie der Kampfgeist sind ausbaufähig. Gegen Appenzell zeigte sich das Team in der ersten Halbzeit leider genauso. Der Biss fehlte. Nach der Niederlagenserie von nun 7 Spielen vielleicht auch etwas der Glaube. So erstaunt es nicht, dass man zur Pause mit 5:1 im Hintertreffen war. Wir wissen nicht genau, was in der Pause geschah. Entweder der Zaubertrank oder die Ansprache der Trainer halfen. Wie verwandelt, oder eben mit gelöster Handbremse, spielte das Team in den nächsten 11 Minuten. Aus dem 5:1 Rückstand wurde in diesen 11 Minuten ein 7:5 Vorsprung. Leider gelang es nicht, den Vorsprung über die Runde zu bringen, sodass das Spiel mit 7:7 endete.

Kurz vor Weihnachten folgt die nächste Runde. Dort gilt es mit gelöster Handbremse zwei ganze Spiele zu spielen. Gelingt dies, ist mit den Caznern zu rechnen.

Bericht: Hercli Christloffel