19. Dez.: Damen: 5. Meisterschaftsrunde

17.12.2017 5. Meisterschaftsrunde in Muotathal, Stumpenmatt

6:5 vs. Iron Marmots Davos-Klosters und 4:6 vs. UHCevi Gossau

Bericht: HP Günter

Erfolgreiche Revanche ohne krönenden Abschluss

Voller Vorfreude auf zwei spannende Spiele und dem grossen Selbstvertrauen nach zuletzt 2 Siegen in Serie ging es am Sonntagmorgen auf ins Muotathal. Ein Derby gegen Davos-Klosters wartete, sowie das Duell gegen den Leader aus dem Zürcher Oberland, dem UHCevi Gossau.

Vs. Iron Marmots Davos-Klosters

Mit dem oben bereits erwähnten grossen Selbstvertrauen wollte man sich nun unbedingt für die Klatsche aus der Hinrunde revanchieren. Mit 3 Linien startete die Mannschaft die Mission Revanche und hatte von Anfang an sehr viel Ballbesitz was zu der einen oder anderen guten Torchance führte. So durfte dann auch der 1:0 Führungstreffer bejubelt werden. Doch die Iron-Marmots liessen nicht locker und erzielten innert kurzer Zeit nach ein paar Unachtsamkeiten in der Cazner Defensive den Ausgleich. Das Spiel war nun etwas offener was mit dem Pausenresultat von 2:3 aus Sicht der Caznerinnen endete. In der Pause wurden ein paar Kleinigkeiten optimiert um die Spielkontrolle wieder zu übernehmen.

Dies gelang zum Auftakt der 2.Halbzeit sehr gut und die blau-gelben konnten wieder ausgleichen. Es kam sogar noch besser bis 5 Minuten vor Schluss konnten die Heinzenbergerinnen das Score sogar auf 6:4 erhöhen. Dies veranlasste die Davoserinnen ihr Timeout zu nehmen und danach ohne Torhüterin mit 4 Feldspielerinnen die Aufholjagd zu starten. Mehr als ein Tor sollte ihnen jedoch nicht mehr gelingen und als dann 3 Sekunden vor Schluss noch eine Strafe gegen sie ausgesprochen wurde war der Sieg Tatsache und die Erleichterung gross über die gelungene Revanche.

Vs. UHCevi Gossau

Nach 2 Spielen Pause war den Caznerinnen klar. Alles was vorher war ist Geschichte. Das nächste Spiel startet wieder bei 0:0 und der Gegner war kein geringerer als die Serienmeisterinnen des UHCevi Gossau. Mit dem guten Gefühl von 3 Siegen in Serie wollten die blau-gelben nun auch den Leader zum wanken bringen. Von Anfang an konzentriert war man darauf bedacht den Ball nicht unnötig her zu geben um so den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Die Gossauerinnen gingen mittels Penalty mit 1:0 in Führung. Eine unserer Spielerinnen soll laut dem Schiedsrichter im Torraum gestanden sein. Diese Führung konnte nur ein paar Augenblicke später jedoch wieder ausgeglichen werden. Es kam sogar noch besser. Kurz vor der Pause durften die Damen sogar den 2:1 Führungstreffer bejubeln.

In der Pause war klar, dass die Gossauerinnen nun mit mehr Druck aus der Kabine kommen würden. Dementsprechend wichtig war es weiterhin eine geordnete Defensive zu haben.

Wie angekündigt pressten die Zürcher Oberländerinnen zu Beginn der 2.Hälfte und griffen vermehrt zu zweit die ballführende Spielerin an welche hinter dem eigenen Tor stand. So konnten sie relativ rasch den Ausgleich erzielen und kurze Zeit später sogar mit 3:2 in Führung gehen. Wer jetzt dachte das Momentum sei nun auf Seiten von Gossau sah sich getäuscht. Die blau-gelben wussten, dass hier etwas zu holen war und gaben nicht auf. So konnte der 3:3 Ausgleich erzielt werden und innert kürzester Zeit konnte wieder abgeklatscht werden. Die Caznerinnen erzielten den 4:3 Führungstreffer und dies gut 8 Minuten vor Schluss. Doch wie wenig ein Tor Vorsprung im Kleinfeldunihockey ist war allen bekannt. Und so erzielte Gossau erneut den Ausgleich. Beim stand von 4:4 bekamen die Heinzenbergerinnen eine dumme 2min Strafe aufgebrummt welche die Gossauerinnen gekonnt zum 5:4 Führungstreffer ausnutzten. Als dann die Zürcher Oberländerinnen das 6:4 erzielten, bei welchem die gegnerische Spielerin aus unserer Sicht ebenfalls einen Hauch im Torraum stand, wurde mit dem Schiedsrichter gehadert.

Gut 2 Minuten vor Schluss wurde das Timeout genommen um danach mit 4:3 Feldspielerinnen noch eine Schlussoffenvive zu starten. Doch die (Tessiner) Götter meinten es nicht gut mit uns. Als bei einem Abschluss vor dem Tor unsere Spielerin gerade noch regelwidrig gestoppt werden konnte Pfiff der Schiedsrichter Freistoss. Als die Spielerin beim Unterbruch zum Wechsel ging und dem Schiri noch ihren Unmut zollte erhielt sie eine Strafe wegen reklamierens. Und aus welchem Grund auch immer erhielten die Gossauerinnen den Ball und konnten so im Powerplay bis zum Spielende spielen.

Wir wünschen Andrea Eglauf noch eine gute Genesung. Sie hatte sich nach einem unglücklichen Zusammenprall in der ersten Hälfte am Fuss verletzt und konnte nicht mehr weiterspielen.

Fazit:

Zwei gute Spiele, 2 Punkte. Insgesamt eine gute Leistung der blau-gelben. Vor allem im ersten Spiel konnte die erhoffte Revanche realisiert werden. Im zweiten Spiel durften wir den Gegner ärgern und hatten ihn am Rande eines Punktverlusts. Die Mannschaft zeigte einmal mehr, dass sie mit jedem Gegner mithalten kann und bei etwas mehr Wettkampfglück ist sogar noch mehr möglich.

Nun gilt es den Blick nach vorne zu richten und im neuen Jahr nochmals anzugreifen um sich so die kleine Chance auf den 4.Platz, der zur Playoffteilnahme berechtigt, noch aufrecht zu erhalten

Allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins 2018.

 

Aufstellung:

Torhüter: Corina Collenberg, Tatjana Platz

Feldspieler: Valeria Sonder, Nadine Sacher, Tamara Venzin, Ariane Günter, Silvia Fausch, Petra Lanicca, Jacky Camenisch-Kohler, Claudia Bär, Sina Fassi, Simona Beeli

 

Coaching-Staff:

HP Günter

Veröffentlicht unter 1. Liga Damen
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